Tanja Gallei

Privatpraxis für Schmerztherapie

Behandlung vom trockenen Auge (Sicca-Syndrom)

Das trockene Auge ist ein häufiger auftretendes Syndrom und entsteht entweder durch  zu wenig Tränenflüssigkeit  oder durch eine falsch zusammengesetzte Tränenflüssigkeit, die das Auge nicht richtig benetzen kann.

Im klinischen Bild zeigen sich dabei: Trockenheitsgefühl, Brennen, Fremdkörpergefühl, ggf. Lichtempfindlichkeit und u U. beeinträchtigung des Sehvermögens.Verschlechterung tritt häufig bei trockenem Klima auf (z.B. Heizungsluft)

Bei der Untersuchung findet sich oft eine ausgeprägte Bindehautrötung, Faltenbildung der Bindehaut und z.T. Läsionen der Hornhaut als Folge der mangelnden Benetzung.

Die Ursachen sind vielfältig.

aus TCM-Sicht liegt entweder eine Schwäche im Milz-Magenmeridian auf, was zur folge hat, dass das Auge nicht ausreichend versorgt wird mit der Folge von Trockenheit und ggf. Beeinträchtigtem Sehvermögen. Die 2. Möglichkeit liegt in einer Schwäche des Funktionskreises Leber/Gallenblase und Niere. Das Xue ist erschöpft und kann auf die Augen nicht mehr klärend einwirken.

aus Schulmedizinischer Sicht

Veränderungen des Tränengewebes, Störugnen im Lidbereich, entzündliche Veränderungen, hormonelle Störungen, narbige Veränderungen der Bindehaut oder Folge von Medikamenten (ß-Blockern). Es kann auch in Verbindung mit Diabetes mellitus und Kollagenosen auftreten.

Therapie

Bei der Akupunktur behandelt man die Schwäche – und somit die Ursache – des Problems. Dabei wird der Leber und Nierenmeridian gestärkt. Die Bildung von nährender Energie gestärkt und ggf vorhandene Energieblockaden beseitigt.  Häufig werden die trockenen Augen noch durch eine Allergie verschlechtert, welche dabei gleich mit behandelt werden sollte. In schon fortgeschrittenen Fällen kann es sinnvoll sein die Akupunktur mit Kräutern zu unterstützen.

Medikamentös stehen noch Tränenersatzmittel zur Verfügung. In schweren Fällen können die Tränenpünktchen temporär oder dauerhaft chirurgisch verschlossen werden.

 

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