Tanja Gallei

Privatpraxis für Schmerztherapie

Therapie des CFS mit Traditionell Chinesischen Medizin

Aus Sicht der TCM stehen zunächst einmal Beruhigen des Herzfeuers und Aufbau der Mitte durch Akupunktur und Kräutermischungen auf dem Plan.Gleichzeitig hat sich das die Neuroakupunktur nach Meister Nagano zur normalisierung der Stresshormonachse bewährt.
Des weiteren ist der Aufbau des Nierenfunktionskreises.

Dies führt zu einer Beruhigung der Patienten, schrittweise nehmen die Energiemengen, welche aus der Nahrung gewonnen werden können sprürbar zu.

Dies erfordert jedoch die Anpassung der Ernährung an den geschwächten Milz/Magenfunktionskreis.

Hierfür wird für jeden Patienten individuell passend zu seinem aktuellen Krankheitsstadium die Nahrung angepaßt. Leider sprengen die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Ursachenzusammensetzung den hiesigen Rahmen, da ja der Zustand nach Trocken/Feuchtigkeit, Hitze/Kälte/falsche Hitze/verdeckte Kälte, individuell unterschiedlich sind.

Die Ohrakupunktur kennt spezielle Punkte zur Beeinflussung der Neuroendokrienen Stressachse. Auch diese haben sich als gut wirksam gezeigt. Diese eigenen sich super zur Ergänzung der Akupunktur nach Meister Nagano in Form von Dauernadeln.

Erfahrungsgemäß haben Patienten mit einer Nebennierenerschöpfung zunächste einmal einen schnellen Puls, dieser ist in allen ebenen Schwach und an der 3. Position nochmals deutlich schwächer. Unten um den Bauchnabel herum finden sich tastbare Verdickungen in der Bauchdecke, die auch oft druckschmerzhaft sind. Nach Anwendung der Nebennierenakupunktur sollte sich der Puls bei einer echten Erschöpfung binnen von 20 Minuten deutlich verlangsamen.

Im ersten Schritt sticht man Ni 6, Ni 27 und Lu 5. Es sollte Ni 6 mindestens 8 mal mit Moxa erwärmt werden. Im erste Behandlungsschritt konzentriert man sich zunächst einmal darauf, den Druckschmerz und die Verhärtungen zu bessern. Dabei werden zunächst nur periphere Punkte gestochen. Je größer die Schmerzlienderung am Nabel um so länger und stärker die therapeutische Wirkung. Bzw desto größer können die Abständer der Behandlungen sein. Am Anfang ist eine tägliche Therapie sicherlich sinnvoll, da es sich hierbei um ein ausgeprägtes Schwäche Syndrom handelt und nur nach und nach die Therapie intensiviert werden kann.

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