Um erfolgreich Schmerzen zu beseitigen, ist es wichtig die Unterschiede der einzelnen Altersstufen zu kennen.

Senioren benötigen durch ihren Stoffwechsel meist geringere Schmerzmitteldosen. Durch die leichte Überdosierung kommt es dann schnell zu Nebenwirkungen wie Schwindel, Gangunsicherheit und Benommenheit. Alles Dinge, die gerade für Senioren fatal mit einem Sturz enden können. Deshalb ist es wichtig die richtigten Kombinationen zu finden.

Bei der Schmerztherapie für Senioren spielen viele Nebenschauplätze eine wichtige Rolle.  Der altersbedingte Abbau von Muskelmasse und Knochen ist ein wichtiger Aspekt.  Hier kann durch eine spezielle Art des Kinesio-Tapings ( Dolo-tapeing) für Senioren die Beweglichkeit verbessert werden und der Schmerz gelindert.

Durch spezielle  Muskelaufbau-Therapien wird der Körper wieder leistungsfähiger.

Aufgrund der Einschränkung der Leber und Nierenfunktion lohnt es sich naturheilkundlich zu behandeln. Pflanzenmedikamente wirken oft genau so gut. Weihrauch wirkt genau so stark wie Diclofenac. Der Wirkmechanismus ist genau bekannt. Es hemmt ein entzündungsföderndes Enzym, genau wie Diclofenac. Allerdings schont Weihrauch Nieren, Leber und Magen.

Faszien sind gerade bei Senioren ein großes Thema. Durch Schonhaltungen und körperlichen Abbau verkürzen diese wichtigen Lastenträger. Der Körper wird steif und unbeweglich. Das Bücken fällt schwer. Treppensteigen wird zu einer Herausforderung. Faszien müssen in diesen Fällen hydriert und verlängert werden.  Einige spezielle Faszieninjektionen könne schnell wieder Beweglichkeit bringen. Ultraschallgesteuert wird das Medikament Millimentergenau an den den Schmerzpunkt gespritzt.

Muskuläre Triggerpunkte schränken ebenfalls die Leistungsfähigkeit des Muskels ein. Die Folge sind Belastungsschmerzen  bzw. von bestimmten Positionen abhängige Schmerzen (z.B. nachts in Seitenlage). Typisch hierfür sind Schmerzen beim Aufstehen. Man muß erst einmal wieder „sichen einlaufen“. Meist steckt hinter derartigen Schmerzen ein Myofasziales Syndrom welches behandelt werden kann.

Schmerzen im Alter sind kein Schicksal – heute kann man viel dagegen unternehmen.